10 Langhaar-Regeln

1. Tragen Sie Ihr Haar immer in einer Länge. Haar ist schwer. Sein Gewicht trainiert und stärkt die Haarwurzeln und bewahrt das empfindliche Oberkopfhaar vor dem Ausfall, sofern dieses Gewicht gleichmäßig verteilt ist. Darum: kein Pony, keine Stufen.      

2. Tragen Sie keinen Mittelscheitel. Bei einem Mittelscheitel fällt der Schmutz (Staub) senkrecht direkt auf die Kopfhaut und verstopft die Poren. Das Haar wird dadurch schneller lichter, das heißt, der Mittelscheitel wird immer breiter. Scheiteln Sie das Haar ab Kinnlänge auf der rechten Seite. So fällt der Staub auf das Haar und nicht direkt auf die Kopfhaut. Das Haar liegt dann auch entgegen der Wirbelrichtung und hat dadurch mehr Fülle.      

3. Benutzen Sie nur Bürsten mit Natur- oder Holzborsten und Kämme aus natürlichem Material.Kunststoffe laden das Haar elektrisch auf - das Haar "fliegt". Dazu haben Bürsten und Kämme aus Kunststoff scharfe Kanten, die das Haar verletzen und sogar abbrechen lassen. Wir halten als Ihr Langhaarspezialist natürlich das geeignete Bürsten- und Kammsortiment für Sie bereit.      

4. Binden Sie Ihr Haar nur mit Naturfasern zusammen. Dehnbare Materialien (wie z.B. Gummibänder) ziehen sich zusammen. Sie schnüren das Haar ein und unterbrechen den natürlichen Fluss im Haarinneren. Die Feuchtigkeitsversorgung des Haares vom Ansatz bis in die Spitzen ist unterbrochen, das Haar bricht leichter ab. Benutzen Sie Leder-, Woll- oder Samtbänder, wenn Sie Ihr Haar zusammenbinden, auf keinen Fall Kunstfasern!

5. Schützen Sie Ihr Haar vor Salz- und Chlorwasser. Reiben Sie vor jedem Bad den 12-Minuten-Conditioner in Ihr trockenes Haar ein. So ist Ihr Haar auch ohne Badehaube vor aggressiven Stoffen im Wasser geschützt.      

6. Stellen Sie den Fön immer nur auf lauwarm. Die Proteine des Haares sind hitzeempfindlich. Fönen Sie Ihr Haar darum immer nur lauwarm und halten den Fön mindestens 30cm vom Haar weg. Um die Schuppenschicht des Haares nicht unnötig zu strapazieren, sollten Sie den Luftstrom vom Haarabsatz zu den Haarspitzen richten. Grundsätzlich ist das Lufttrocknen für das Haar schonender. Auch das Einlegen der Haare und das Trocknen bei einer niedrigen Haubentemperatur ist besser als der Fön.      

7. Jeden Morgen 100 Bürstenstriche. Haare brauchen Streicheleinheiten, am besten von einer sanften Pflegebürste. Das Bürsten verteilt das hochwertige, körpereigene Fett von der Kopfhaut bis in die Haarspitzen und umgibt das Haar so mit einem natürlichen Schutz. Gleichzeitig steigert das Bürsten die Durchblutung der Kopfhaut und die Nährstoffversorgung der Haarwurzel. Beginnen Sie zu Anfang mit ca. 20 Bürstenstrichen. Steigern Sie die Anzahl täglich um 10 Striche, bis Sie bei 100 angelangt sind. Entwirren und entknoten Sie Ihr Haar vor dem Bürsten, indem Sie es erst mit Ihren Fingern und dann mit einem grobzinkigen Holzkamm durchkämmen. Beugen Sie Ihren Kopf anschließend nach vorne und beginnen Sie mit dem Bürsten an den Haarspitzen. Setzen Sie die Bürste bei jedem Strich ein Stück weiter oben an, bis der Haaransatz erreicht ist. Die freie Hand verfolgt dabei immer den Bürstenstrich.      

8. Lassen Sie Ihr Haar regelmäßig "feilen". Das regelmäßige Nachschneiden ist Voraussetzung für gesundes Haar ohne Spliss. Achten Sie deshalb auf den regelmäßigen Nachschnitt alle 8 Wochen. Bei diesem Termin werden 0,5 cm entfernt, was bei einem durchschnittlichen monatlichen Wachstum von 1,3 cm im Jahr einen Wachstumserfolg von 12 cm gewährleistet.      

9. Achten Sie auf eine gesunde und vitaminreiche Ernährung. Essen Sie möglichst viel frisches Obst und Gemüse der jeweiligen Jahreszeit, möglichst in rohem oder leicht gedünsteten Zustand. Als Nahrungsergänzung empfiehlt sich zusätzlich die Einnahme unserer "George Michael Formel Optima" Kapseln, die Mangelerscheinungen von Zink, Cystin und Biotin vorbeugen.      

10. Gönnen Sie sich viel Bewegung an der frischen Luft. Sport und viel Bewegung regen den Kreislauf und die Durchblutung an. Das Haar wird vermehrt mit Nährstoffen versorgt, unnötiger Haarausfall wird vermieden.

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